Musik und Erinnerung

Gemeinsam "Tönen"
Gemeinsam "Tönen"

Musik und Erinnerung: Die Zeit unserer Jugend prägt uns! 

 


„Erinnerungen, die sich anders nicht mehr abrufen lassen, sind in der Musik wie in Bernstein konserviert. Allein die Musik vermag den Betroffenen einen Sinn für die eigene Identität zurückzugeben.“

– Oliver Sacks

 

 

 

Die Jugend ist die Zeit, in der viele Dinge das erste Mal passieren. Musik spielt dabei eine große Rolle. Egal, ob Lieder aus den 70ern und 80ern oder bei den Jüngeren die Beats aus 2000ern:  

 

Es ist die Musik, die wir in unserer Jugend hörten. An sie können wir uns besonders gut erinnern. Auch die Musik, die im Elternhaus gehört wurde, spielt eine Rolle.

 

Lieder, die wir gemeinsam mit Freund:innen hören oder Konzerte, die wir mit anderen besuchen, sorgen für nachhaltige Erinnerungen. Lieder werden mit prägenden Ereignissen verknüpft, bestimmte Melodien mit Emotionen verbunden.

 

 

Musik ist Teil unseres autobiografischen Gedächtnisses 

 

Liedtexte und Melodien setzen sich in unserem autobiografischen Gedächtnis fest. Wir verwahren sie sicher wie prägende Ereignisse und sie werden wichtige Bestandteile unserer Identität. Verbunden mit prägenden Erinnerungen, Gefühlen und einer Vielzahl von Emotionen. Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass dank der hohen Affektivität gerade glückliche, musikalische Erinnerungen solide in unserem Gedächtnis erhalten bleiben - mehr als alle anderen bewussten Erinnerungen.

 

Ein Beispiel: Ich war vor Kurzem auf Reise in Dänemark. Ein Land, mit dem ich viele Erinnerungen an meine Jugend verbinde: Es waren meine ersten Reisen ohne Eltern. Ich verbinde damit u.a. die Erinnerungen bzw. den Klang nach „großer Freiheit“. Vor allem Erinnerung an besondere Begegnungen und Beziehungen werden von der Musik jener Zeit untermalt. Inzwischen sind über 3 Jahrzehnte Jahre vergangen und die Musik bringt viele Erinnerungen zurück.

 

Was verbindest Du mit Musik? Schreib mir 

 

Warum weckt Musik Emotionen und Erinnerungen? 

 

Rhythmus, Melodie und Text werden von unterschiedlichen Regionen des Gehirns verarbeitet. Gleichzeitig werden unsere Emotionen angesprochen. Das heißt: Viele Teile unseres Gehirns sind beim Musikhören involviert. Das macht unser Musikgedächtnis besonders robust. Denn selbst wenn die Gehirnleistung in bestimmten Gehirnarealen nachlässt, sind noch genügend Informationen an anderer Stelle gespeichert.

 

Musizieren und Musikhören lösen im Gehirn dieselben Effekte aus wie Essen, Sport, Sex oder Drogen. Es kommt zu einer Ausschüttung von Endorphinen, unseren körpereigenen Glückshormonen. Gleichzeitig verringert sich das Stresshormon Cortisol. Zudem wird vermehrt Dopamin ausgeschüttet, der eine wichtige Rolle im Belohnungssystem unseres Gehirns spielt und motivierend wirkt.

 

Dazu kommt, dass die meisten Radio-Hits, die monatelang an der Spitze der Charts standen und oftmals ganz schlichte Melodien hatten. Das macht die Lieder einprägsam und das Erinnern leichter.

 

  

Welche Musik soll ich hören? 

 

Welche Musik dir zusagt und welche die positivsten Effekte bringt, hängt davon ab, was Du damit erreichen willst. Grundsätzlich haben jene Lieder die positivste Wirkung auf unser Wohlbefinden, die wir am liebsen mögen.

 

Sie regt die Durchblutung des Gehirns an, wenn uns das Musikstück gefällt. Geht es allerdings darum, sich zu konzentrieren – zum Beispiel um zu lernen oder zu lesen – eignet sich instrumentelle Musik besser. Sprachliche Reize lenken uns eher ab.

 

Wenn Du wissen möchtest, welche Musik Du hören sollst, dann melde Dich bei mir. In meinem Coaching stellen wir deine persönliche Playlist zusammen. Wir nehmen uns die Zeit, die Musik, für dich zu konservieren, die dich in unterschiedlichsten Situationen unterstützt. Du bekommst auch Übungen, die Du mit Deiner Lieblingsmusik verbinden kannst.

 

 

Du hast ähnliche Erinnerungen an die „Musik Deiner Jugend“? Welche Musik hat Dich begeistert und begleitet? Schreibe gerne einen Kommentar oder sende mir eine E-Mail.

 

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