Musik und Glück

Musik macht glücklich


„Ich kann grad nicht! Wieso nicht?
Weil ich gerade so glücklich bin.“
(aus dem Film „Pünktchen und Anton“ nach dem gleichnamigen Kinderroman von Erich Kästner)

Was ist Glück? Der Duden definiert Glück als eine "angenehme und freudige Gemütsverfassung, in der man sich befindet, wenn man in den Besitz oder Genuss von etwas kommt, was man sich gewünscht hat". Es sei ein "Zustand der inneren Befriedigung und Hochstimmung".

Musik und Gefühle haben eine Verbindung

Welche Musik Dich glücklich macht, weißt Du selbst am besten. Mit Emotionen, die uns über die Musik erreichen, können wir uns sehr leicht identifizieren. Egal, ob wir fröhliche oder traurige Musik hören. Je nach Stimmung, Lebensabschnitt und Umgebung kann das variieren.

Du kannst deine Gefühle durch Musik verstärken, verändern und intensiv erleben. Gleichzeitig kann Dir Musik, Energie oder Halt geben. Sie kann Dir Sicherheit geben und Zuversicht. Die Bandbreite der Faktoren, durch die sich Gefühle mit Musik entfalten und hervorholen lassen, ist sehr vielseitig.


Traurig oder glücklich: Musik hat Kraft

Ein trauriges Liebeslied zu hören, kann uns glücklich machen. Musik ist ein Ventil für unsere Gefühle, für die es keine Worte gibt. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Gerade Menschen mit überdurchschnittlich viel Empathievermögen können aus trauriger Musik sehr viel positive Energie gewinnen. Töne lösen dann nicht direkte Trauer aus. Vielmehr ist es eine Art Nostalgie oder Melancholie. Sie aktiviert unsere Erinnerungen und hilft unserem Gehirn, schwierige Ereignisse zu verarbeiten. Bestimmte Melodien können regelrechte Erinnerungsstürme auslösen. Das passiert, weil musikalische Gedächtnis sehr stark mit Emotionen verknüpft ist. Wie etwa das Gefühl des ersten Verliebtseins, dass wir durch Musik emotional zurückholen können.

Wenn dies jetzt gerade bei Dir eine Erinnerung oder einen Wunsch auslöst, dann melde Dich gerne bei mir


Musik mit Überraschungseffekt

Melodien können uns überraschen. Auch dann, wenn wir nicht damit rechnen oder an etwas Bestimmtes denken.

Atonale Systeme werden von uns schnell als disharmonisch empfunden und könnten unseren anders geschulten Hörsinn eher verwirren, als dass sie uns unmittelbar glücklich machen. Alle Melodien, von denen wir noch nicht wissen, wie sie uns überraschen werden, sorgen aber für Nervenkitzel, den wir positiv empfinden.

So geht es mir, wenn ich der Musik Keith Jarretts folge. Auch wenn Jarrett mit Jazz-Trios oder -Quartetten spielt, entstehen viele Stücke aus dem Moment heraus. Das macht ihn so besonders.

 

Er erschafft am Flügel Dissonanzen, um danach gleich wieder in hymnische Choräle einzutauchen. Es gehört zu der  schönsten Musik, die ich je gehört habe. Sie macht mich unmittelbar glücklich. Musik ist mit gesprochener Sprache, also treffenden bzw. starken Worten und Sätzen vergleichbar.

Musik ist wie ein Lebewesen oder ein Lebensweg

Musik atmet. Sie schwillt an und ab wie unterschiedliche Lebensphasen. Sie wechselt zwischen lyrischen Klangflächen, eruptiven Ausbrüchen, betörenden Melodien und Phasen des sich Verlierens und Suchens. Beim Coaching geht es auch um das Finden des „richtigen Weges“. Es geht um Neu- und Umorientierung. Die Musik nutzen wir wie einen Kompass. Sie gibt uns Orientierung und erdet uns.

 

Wenn Du erfahren willst, welche Musik zu Deinem Lebensweg passt, dann kontaktier mich gerne für ein Erstgespräch.

 

Sobald wir tief in Musik versinken, können wir für Augenblicke einen anderen Raum außerhalb der physikalischen Zeit betreten. In dieser Zwischenzone kommt es zu einer eigentümlichen Verschmelzung zwischen dem Klang und unserem Bewusstsein.

 

Natürlich gibt es noch weitere Musikbeispiele, die glücklich machen können. Dazu gehört die bekannte Komposition Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms. Einzelne Teile daraus können Trost spenden und bei musikalischen oder gläubigen Menschen zumindest ansatzweise Glücksgefühle auslösen. Auch Teile von Carl Orffs beliebtem Meisterwerk „Carmina Buranaberühren sowohl das Publikum als auch die Sänger*innen und Musikanten*innen sehr. Musik verbindet alle für den Moment und schafft etwas Einzigartiges.

Singen wird als natürliches Antidepressivum bezeichnet. Studien mit professionellen Sängern lassen darauf schließen, dass Menschen, die oft und viel singen, entspannter ­– ja, glücklicher – sind und sich insgesamt besser fühlen. Zum Beispiel haben schwedische Forscher*innen festgestellt, dass das „Kuschelhormon“ Oxytocin während des Singens vermehrt ausgeschüttet wird. Oxytocin wird beispielsweise auch beim Stillen, bei der Geburt oder beim Geschlechtsverkehr freigesetzt und ist dafür da, Bindungen zu stärken, Vertrauen zu fördern, Angst zu reduzieren und Entspannung zu erhöhen.

Musik, die glücklich macht, muss jedoch nicht komplex sein. Viel wichtiger ist, dass sie sich gut nachpfeifen lässt oder individuelle Erinnerungen weckt.

Lies hier den nächsten Blogbeitrag zu Musik für Leib und Seele.

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