Musik gegen Einsamkeit

Musikgruppe
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Musik gegen Einsamkeit und Traurigkeit

 

Musik ist älter als die Sprache. Musik ist nicht nur die Brücke zu unseren Emotionen, sondern auch ein guter „Helfer in der Not“. Hinzukommen soziale bzw. gesellschaftliche Komponenten des Musizierens.

Musizieren ist eine vielschichtige, grundlegende soziale Kunst und wichtiger Bestandteil innerhalb einer Gesellschaft. Durch Musik entstehen evolutionäre Vorteile für den Menschen. Beispiele sind das Erzeugen von emotionalem Zusammenhalt in einer Gruppe oder die Koordination und Synchronisation von Bewegungen durch Tanz. Menschen singen bei der Arbeit, um Ängste zu überwinden oder wenn sie besonders fröhlich bzw. traurig sind. Bis in die Gegenwart ist Musik für den Menschen wichtig. Musik verbindet. Sie erreicht und übersetzt unser Innerstes.

 


Das haben die letzten Jahre während der Pandemie deutlich gemacht:

Konzerthallen waren geschlossen, Treffen mit vertrauten Menschen tabu – für viele ein Schock. Musik brachte Trost, Hilfe und ein essenzieller Faktor gegen die Einsamkeit. Weltweit traten Menschen auf Balkone und musizierten. Es fanden virtuelle Wohnzimmer-Kleinkonzerte statt und es fanden sich digitale Chöre zusammen. Was dadurch entstand, war ein Gefühl des Zusammenhalts und der Wärme. Musik setzte dem Gefühl der Einsamkeit etwas Kraftvolles entgegen. Eine Klangästhetik, die tröstend und besänftigend wirken kann, ist meist weniger energetisch und rhythmisch aufgeladen.

 


Musik ist die Quelle von Kraft und Neuanfang

Ein Lied stiftet Hoffnung, weil es vereinzelte Töne in einen Zusammenhang setzt, aus dem sich etwas Neues ergibt: Ansprache, Trost, Austausch. Musik bringt Menschen zueinander beim gemeinsamen Hören oder Tanzen, selbst in Zeiten, in denen Individuen voneinander getrennt sind und sich isoliert vorkommen.

„Ein Zeitalter der Einsamkeit muss über die Welt, wenn sie noch einmal neuen Atem holen soll,…", schreibt der Philosoph Martin Heidegger 1938 in einem Brief an seine Geliebte, die jüdische Pädagogin Elisabeth Blochmann.

(Quelle: Dichter lesen, Bd. 2: Jahrhundertwende, Tgahrt,Rheinhard (Hrsg.) Verlag Marbach Deutsche Schillergesellschaft)

Einsamkeit war eines der dominierenden Gefühle der Pandemie in unserer Gesellschaft: Es entstanden menschlichen Krisen und Gefühle von Ohnmacht. Es entstand ein Gefühl der Isolation, der das gesellschaftliche Leben regierte. Musikerinnen und Musiker haben dies in ihre Songs einfließen lassen. Gleichzeitig appellierten Lieder und Musikstücke Kraft zu schöpfen und neu anzufangen. Musik verbindet Menschen und stellte in Corona-Zeiten ein Gefühl von Gemeinschaft und Hoffnung her.

 


Musik für jede Lebenslage und Kultur

Die Musik-Streamingdienste haben Playlists für jede Lebenssituation auf Lager. Egal, ob für die Geburtstagsparty, das Laufen, das konzentrierte Arbeiten oder die Entschleunigung. Oftmals hören wir Musik als „Music to go“  und meist nur über die Kopfhörer am Smartphone. Das Knacken der Vinyl-Schallplatten ging verloren. Der Genuss in Ruhe das neue Album der Lieblingsband zu hören, ist für viele nicht mehr denkbar. Gleiches gilt für das Eintauchen in die Musik je nach emotionaler Lebenslage.

Hinzu kommen musikalische Aspekte unterschiedlicher Kulturen und Länder: In Italien beispielsweise gab es täglich Konzerte auf Straßen, Balkonen – oftmals spontan vor der eigenen Haustür. Jeder brachte die „Instrumente“ mit, die er gerade zur Hand hatte. Während Gitarristen und Pianisten die musikalische Basis bildeten, waren Töpfe oder Besteck eine willkommene Ergänzung.

Auch in Litauen waren die Menschen kreativ. So spielten zwei Saxofonisten auf verschiedenen Balkonen zur Freude der Nachbarn. Selbst in Deutschland gab es Zeichen der Solidarität für das schwer betroffene Italien, als das Lied „Bella ciao“ gesungen wird. Das Passahfest war in Spanien, Mexiko und Israel der Anlass für gemeinschaftliche Gesänge.

Zu Zeiten der Pandemie kauften sich Menschen wieder Schallplattenspieler. Sie erinnerten sich ihrer alten Schallplatten, die einmal wichtiger Teil ihrer Biografie waren und seit vielen Jahren im Keller verstaubten. Der „Stillstand der Zeit“ während Corona brachte Menschen wieder dazu, eine Langspielplatte von vorn bis hinten zu hören, statt ungeduldig von Stück zu Stück zu springen.

Lass uns schauen, welche Musik Dich geprägt hat und wie Du mit ihrer Hilfe in emotionalen Phasen Unterstützung finden kannst.

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Lies gerne auch meinen Blog Artikel über Musik als "Nothelfer"!

 

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